“MOVE YOUR MIND” –
Wir haben den Limbic Chair auf Basis der Medizin und der Hirnforschung entwickelt, damit man sich leicht, frei und schwerelos fühlt. Damit man mental und körperlich ständig in leichter Bewegung, im «flow» ist. Wir nennen diese Bewegungen ‘incentivized movements.‘
Diese Bewegungen sind im limbischen System – einer Sammlung von Hirnarealen, welche zwischen Körper, “emotionalem Hirn” und “denkendem Hirn“ vermitteln – als positiv codiert.
Das limbische System beeinflusst nicht nur unsere Emotionen, sondern auch unser Gedächtnis, unsere Konzentrationsfähigkeit, und vieles mehr. Deshalb besteht ein Zusammenhang zwischen Berührung und Bewegung, emotionalen Zuständen, und mentaler Leistungsfähigkeit (als Test: Lassen Sie jemanden in unregelmässigen Abständen auf Ihren Rücken klopfen oder ein Bein bewegen, während Sie versuchen, sich zu konzentrieren).
Der Limbic Chair stützt so, dass Ihre Wirbelsäule wie beim Stehen mühelos entspannt aufrecht, dabei aber immer in fast unmerklicher Bewegung ist. Diese Mikrobewegungen der Wirbelsäule sind wichtig für die sogenannte autochthone (oder auch “tiefe”) Rückenmuskulatur. Diese kann nicht bewusst angesteuert werden und ist von zentraler Bedeutung für Koordination und Beweglichkeit der Wirbelsäule.
Der Limbic Chair ermöglicht auch grössere Bewegungen, für das Training, zur Entspannung, oder zum Steuern von Geräten, siehe unten.
MEDIZIN
Die Wirbelsäule ist automatisch aufrecht und dabei frei im ‘flow’, wie beim Stehen, während Sie von den Sitzschalen mühelos getragen werden. Dies hat einen entspannenden Effekt auf Ihren ganzen Körper.
- Mikrobewegungen sind gut für die Wirbelsäule
- Mühelose Bewegungsfreiheit
- Verspannungen lösen sich, von Kopf bis Fuss

MENTAL
Das limbische System macht aus ‘incentivized movements’ positive Gemütszustände. Freie, leichte Gemütszustände wiederum sind der Produktivität und der Kreativität förderlich.
- Freier Körper, bessere Konzentration
- Keine Mentalkrämpfe
- Freier Körper, freier Geist

Limbic Chair VR – NEUROLOGISCHE HINTERGRÜNDE
Der Limbic Chair VR wurde entwickelt, damit man freihändig und unabhängig von der Blickrichtung durch VR navigieren kann.
Wie auch den Limbic Chair Custom, haben wir den Limbic Chair VR auf den Grundlagen der Neurologie und der Medizin entwickelt, damit Körper und Gehirn optimal zusammenarbeiten. Wir recherchierten deshalb, welche neurologischen Systeme es uns ermöglichen, sicher mit den Beinen durch die Welt zu gehen ohne die ganze Zeit auf den Boden schauen zu müssen und dabei gleichzeitig noch die Hände gebrauchen können.
Der heutige Stand der Wissenschaft besagt – vereinfacht – dass wir zwei neurologische Systeme haben, die parallel und ziemlich unabhängig voneinander arbeiten.
Das erste System koordiniert die Bewegungen unserer Hände und unsere Aufmerksamkeitszentren im Gehirn mit dem Punkt, auf den wir unseren Blick fokussieren. Das Zweite analysiert räumliche- und Bewegungsinformationen aus unserem peripheren Gesichtsfeld und koordiniert diese mit der Wirbelsäule und den Beinen.
AUGE–HAND KOORDINATION

Auge-Hand Koordination ist komplex, relativ langsam und eignet sich für präzise, mental anspruchsvolle Aufgaben.
Das erste neuronale System ist bekannt als Auge-Hand Koordination. Es koordiniert die Bewegungen unserer Hände und die Aktivität der Aufmerksamkeitszentren im Gehirn mit dem Geschehen dort, wo wir unseren Blick fokussieren. Dieses System ist relative neu in der Evolution und beansprucht teils auch moderne, sehr leistungsfähige Hirnareale, damit wir komplexe Aufgaben lösen oder präzise Manipulationen ausführen können. Dies ist der Hauptgrund warum wir unsere Hände nicht zur Navigation in VR benutzen sollten – wir wollen sie frei haben für Arbeit, Spiel, komplexe und präzise Aufgaben, denn dafür eignen sie sich am besten.
PERIPHERES GESICHTSFELD – WIRBELSÄULE

Periphere Sicht-Wirbelsäulen Koordination ist schnell, zuverlässig und arbeitet (fast) unabhängig von unseren Gedanken.
Peripheres Gesichtsfeld-Wirbelsäulen Koordination ist schnell, zuverlässig und arbeitet (fast) unabhängig von unseren Gedanken.
Das zweite neuronale System nennt sich peripheres Gesichtsfeld-Wirbelsäulen Koordination. Dieses System ermöglicht es, dass wir uns sicher mit den Beinen durch die Welt bewegen, auch wenn unser Kopf und unsere Hände abgelenkt oder mit anderen Dingen beschäftigt sind. Dieses System hat sich schon sehr früh in der Evolution entwickelt und ist schnell, zuverlässig und einfach. Es braucht unsere Aufmerksamkeit nur dann, wenn eine grobe Richtungsänderung ansteht oder wenn plötzlich ein unbekanntes Objekt auftaucht.
Beim motorischen lernen wird ein Bewegungsmuster vom neuen in das alte System verschoben. Wenn wir z.B. einen neuen Tanzschritt lernen, müssen wir uns anfangs auf die Füsse schauen und uns genau konzentrieren, bis der Schritt zum Automatismus wird. Dann ist er im alten System angekommen. Wenn ein Pianist eine Partitur übt, macht er eigentlich nichts Anderes, als diese Verschiebung zu perfektionieren.
Auf der Neurologie basierend, erlaubt es uns der Limbic Chair VR, beide Systeme gleichzeitig zu benutzen. Deshalb hält navigieren mit dem Limbic Chair VR nicht nur die Hände und den Blick frei, sondern es entlastet auch das Gehirn.
Durch die Einbindung der Wirbelsäule in den Navigationsprozess ergibt sich noch ein weiterer Vorteil: Die Sensoren unseres Gleichgewichtssinnes in Auge, Innenohr und Wirbelsäule können sich besser miteinander koordinieren, wodurch einem weniger schlecht wird als wenn man mit Joysticks, etc. navigiert.
Für weitere wissenschaftliche Informationen empfehlen wir Literatur von Prof. Philippe Fuchs..
Weitere Literatur:
Schauen Sie unseren TEDx Talk wo wir erzählen wie der Limbic Chair und der Limbic Chair VR design wurden und wie sie mit unserem Körper und unserem nervensystem harmonieren:
Unsere Arbeit basiert auf unseren neuen und einzigartigen Designansatz. Wir setzen emotionale und funktionale Ziele und arbeiten dann von innen nach aussen, Gehirn – Körper – zu designendes Objekt – und machen uns dabei unser Knowhow aus Medizin und Hirnforschung zunutze.

